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„Kicken gegen Vorurteile“

Integrationscup - Fußball verbindet Foto: HWBl

Wer setzt sich beim Integrationscup durch?

GARBSEN (stp). Hier treten Mannschaften in einem fairen und respektvollen Turnier gegeneinander an, um dem Wanderpokal für ein Jahr ein neues Zuhause zu geben: Der 18. Integrationscup wird am Sonnabend, 14. Februar, um 20 Uhr angepfiffen. Das Event in der Sporthalle des Johannes-Kepler-Gymnasiums im Schulzentrum I am Planetenring steht unter dem Motto „Kicken gegen Vorurteile“. Der Eintritt ist frei.

Den Integrationscup gibt es seit 2005. Damals wurde er vom damaligen Ausländerbeirat organisiert. Teilgenommen haben dabei noch ausschließlich Betriebssportmannschaften. Seit 2010 ist der Integrationsbeirat der Stadt Garbsen in Kooperation mit der Abteilung Jugend und Integration der Stadt verantwortlich. Über die Jahre hinweg hat sich das Turnier verändert. Es spielen inzwischen Mannschaften aus verschiedensten Kontexten mit. Ob Kulturvereine, Religionsgemeinschaften, Unterkünfte oder freie Mannschaften: Jedes Team ist Willkommen und bereichert das Turnier. Das Catering wird ehrenamtlich organisiert, so dass auch hier Menschen zusammenkommen und sich bei leckerem Essen austauschen.

In Garbsen leben Menschen aus knapp 100 Herkunftsländern. Viele weitere haben eine internationale Familiengeschichte. Der Integrationscup bringt diese Vielfalt auf den Platz – nicht in Statistiken, sondern im direkten Miteinander. Fußball ist schon seit jeher ein verbindendes Element – zwischen Jung und Alt, deutsch und nicht-deutsch. Fußball fördert Teamgeist, Respekt und Gleichberechtigung. „Sport funktioniert ohne Sprache und bietet allen die Möglichkeit, mitzumachen. Dieses Turnier ist somit ein Zeichen für eine Integrationsarbeit mit Wirkung. Garbsen präsentiert sich einmal mehr als offene, vielfältige und zukunftsorientierte Stadt“, sagt Bürgermeister Claudio Provenzano.