Autorin stellt neues Buch über ihr Leben als Französin in Deutschland vor.
GARBSEN (stp). Die norddeutsche Französin Martine Lestrat ist am Donnerstag, 19. Februar, um 19.30 Uhr mit einer Lesung in der Stadtbibliothek zu Gast. Die Autorin wird auch Fragen beantworten und ihr Buch signieren. Eintrittskarten für zwölf Euro sind in der Stadtbibliothek und online unter www.garbsen.de/onlinetickets erhältlich.
Mit 24 Jahren zog Martine Lestrat ohne deutsche Sprachkenntnisse von Frankreich nach Deutschland. Sie studierte, wurde berufstätig, gründete eine kleine Familie, schrieb Kurzgeschichten und blieb. Inzwischen, nach über 40 Jahren, fühlt sich die Sozialpädagogin in ihrer Wahlheimat so wohl, dass sie zusätzlich zu ihrer französischen Staatsangehörigkeit die deutsche Staatsbürgerschaft erwarb.
„2025 ist schon ein besonders Jahr für mich. Es passiert so viel“, sagt die Buchautorin, die im März 2025 eingebürgert wurde. Warum ihr diesen Schritt wichtig war, erzählt sie in ihrem neuen Buch. Am liebsten schreibt die Plönerin autobiografische Geschichten. Über dies und über das. Je nachdem, was sie erlebt oder entdeckt. Einige sind lustig, andere machen nachdenklich, doch alle wurden mit Humor zu Papier gebracht. Nun ist ihr drittes Werk erschienen. „Mit weiteren Erzählungen über meine Erfahrungen als Französin in Deutschland. Sowohl mit den Menschen als auch mit der deutschen Sprache. Da mir allerdings immer wieder Fragen zu meinem Leben als Autorin gestellt werden, habe ich diesem Thema ein Extrakapitel gewidmet“, sagt Lestrat, die seit 1999 in Schleswig-Holstein lebt und fünfeinhalb Jahre in Hannover studiert hat.
