Aktuelles Kommunales

Schülerschaft setzt sich für mehr Nachhaltigkeit ein

Bürgermeister sucht am Johannes-Kepler-Gymnasium den Dialog

GARBSEN (stp). Im Rahmen seiner Reihe „Bürgermeister@school“ hat Claudio Provenzano jetzt das Johannes-Kepler-Gymnasium besucht und sich mit dem Schülerrat über Nachhaltigkeitsthemen ausgetauscht. Auch zum geplanten Anbau der Schule, Müll im Stadtgebiet und zum Arbeitsalltag des Bürgermeisters gab es interessierte Fragen. Im Dialog mit Schulleiter Thomas Göhmann und dessen Vertreterin Stefanie Miersch sowie weiteren Vertretern aus dem Kollegium ging es um anstehende Projekte der Schule, Wünsche an die Verwaltung, die Schulimkerei und ernste Themen wie Prävention.

Das Johannes-Kepler-Gymnasium trägt unter anderem die Titel Europaschule, Humanitäre Schule und Umweltschule in Europa. Zur Nachhaltigkeit stellten die jungen Leute dann auch die meisten Fragen. Provenzano erläuterte, dass der Klimawandel auch für die Stadtverwaltung ein wichtiges Thema ist und es auch hierbei darauf ankomme, dass alle sich mit verantwortlich fühlen. „Fragt nicht nur, was die Stadt für euch tun kann, sondern auch, was ihr für die Stadt tun könnt. Denn Garbsen gehört nicht der Verwaltung oder der Politik, sondern uns allen“, so der Bürgermeister. Das eigene Verhalten zu reflektieren sei ein wichtiger erster Schritt. Aus seinem Alltag verriet Provenzano, dass seine Arbeitstage eng getaktet sind und ein starkes Team hinter ihm steht. Dem Team der Schülerzeitung „Ellipse“ gab der Bürgermeister den Tipp mit auf den Weg, sich bei politischen Themen nicht nur über Social Media zu informieren, sondern sich am besten die Wahlprogramm der Parteien anzuschauen.

Die Schulleitung berichtete dann vom neu gestarteten Elterncafé, das dazu dient, mit den Erziehungsberechtigten in Kontakt zu treten und deren Dialog zu fördern. Unter anderem fürs Vokabeln lernen und das Vermitteln von Strukturen beim Verinnerlichen von Unterrichtsstoff gibt es am Nachmittag eine Lernzeit am Johannes-Kepler-Gymnasium, mit Hilfe derer Schülerinnen und Schüler gezielt gefördert werden. Bei den Internationalen Wochen gegen Rassismus und vielen weiteren Projekten wird vermittelt, wie schützenswert die Demokratie ist. „Wer Chancengleichheit stärken will, muss junge Menschen bestmöglich fördern. Das Johannes-Kepler-Gymnasium leistet hierzu einen wichtigen und überzeugenden Beitrag“, so der Bürgermeister. „Besonders beeindruckt hat mich auch, wie intensiv sich die Schülerinnen und Schüler mit Nachhaltigkeit und gesellschaftlicher Verantwortung auseinandersetzen. Dieses Engagement macht Mut für die Zukunft“, sagt Provenzano.