Stadt darf den Titel weitere zwei Jahre tragen
GARBSEN (stp). Global denken, lokal handeln: Garbsen darf sich weiter „Fairtrade-Stadt“ nennen. Die Stadt erfüllt weiterhin alle fünf Kriterien der Fairtrade-Towns-Kampagne. Die Auszeichnung hat sie seit 2014 inne und baut ihr Engagement weiter aus. „Die Bestätigung der Auszeichnung ist ein schönes Zeugnis für die nachhaltige Verankerung des fairen Handels in Garbsen“, sagt Bürgermeister Claudio Provenzano und ergänzt: „Lokale Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft arbeiten hier eng für das gemeinsame Ziel zusammen. Ich bin stolz, dass Garbsen dem internationalen Netzwerk der Fairtrade-Towns angehört. Wir setzen uns weiterhin mit viel Elan dafür ein, den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern.“
Das Engagement ist vielfältig: In Garbsen sind die alljährliche Orangenaktion und der Verkauf der „Fairen Bohne“ nur einige Beispiele erfolgreicher Projekte in den letzten Jahren. „Wir verstehen die bestätigte Auszeichnung als Motivation und Aufforderung für weiterführendes Engagement “, sagt Provenzano. „Geplant sind Projekte zur öffentlichen Beschaffung und in der Kooperation mit unseren Kitas und Schulen“.
Die Fairtrade-Towns Kampagne bietet der Stadt Garbsen auch konkrete Handlungsoptionen zur Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nation, die 2015 verabschiedet wurden. Unter dem Motto „global denken, lokal handeln“ leistet die Stadt mit ihrem Engagement einen wichtigen Beitrag. Garbsen ist eine von über 930 Fairtrade-Städten in Deutschland. Das globale Netzwerk umfasst über 2.000 Fairtrade-Towns in insgesamt 36 Ländern, darunter Großbritannien, Schweden und Brasilien.
