Kommunales

Blauer See als Badealternative

Das Baden am Blauen See soll für die Stadt erweitert werden, solange der Badepark noch nicht fertig ist. Foto: Blauer See

Die Eröffnung des Badeparks verzögert sich erheblich aus den von der Stadt kommunizierten Gründen, (Mangel an Baumaterialien). Gleichzeitig steigt der Bedarf an Möglichkeiten zum Baden und Schwimmen gerade auch in Folge der Corona-Pandemie. Deshalb unterstützt die Stadt Garbsen wieder Baden am Blauen See, indem sie teilweise die Kosten übernimmt. Auf Initiative ihres Bürgermeisterkandidaten Claudio Provenzano hält die SPD jedoch eine Ausweitung des Kreises der Berechtigten für angeraten und hat deshalb gerade anhängenden Ergänzungsantrag vorgelegt.

Der Blaue See soll für junge Menschen aus Garbsen geöffnet werden, um die Verzögerungen bei der Eröffnung des Badeparks auszugleichen.

Beschlussvorschlag: Neben Garbsener Kindern und Schüler/-innen werden in den Kreis der Berechtigten auch Auszu-bildende aus Garbsen, Studierende der Leibniz Universität Hannover sowie Bundesfreiwilligen-dienstleistende und Beschäftigte im freiwilligen sozialen oder ökologischen Jahr aufgenommen. Allerdings erhalten diese keinen kostenfreien Eintritt, sondern ihr Eintritt wird so auf 2,00 € hal-biert. Die zur Verfügung zu stellende Summe wird für das erweiterte Angebot außerplanmäßig auf 25.000 € verdoppelt.

Begründung: Die unerwarteten Verzögerungen bei der Eröffnung des neuen Badeparks treffen nicht nur Kinder sowie Schülerinnen und Schüler, sondern genauso auch andere. Gleichzeitig erzeugt die Pande-mie der letzten Monate jetzt ein verstärktes Interesse daran, bei gutem Wetter alle Angebote zum Baden und Schwimmen wahrzunehmen. Als junge Universitätsstadt sollte die Stadt Garbsen auch die Chance nutzen, auf die Studierenden, in erster Linie des Campus Maschinenbau, zuzugehen, um sie an ihrem neuen Studienort willkommen zu heißen, auch im Sinne des Stadtmarketings. Weiterhin sollten auch Auszubildende sowie Bufdis und FSJ’ler sowie FÖJ’ler in den Kreis der Berechtigten aufgenommen werden. (Quelle: Presse SPD)