Garbsen. Unter dem Titel „Auf ein Wort“ kamen zahlreiche Bürgerinnen und Bürger beim TSV Berenbostel zusammen, um mit Andreas Philippi, niedersächsischer Minister für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung, Claudio Provenzano, Bürgermeister der Stadt Garbsen, und Rüdiger Kauroff, Landtagsabgeordneter, ins Gespräch zu kommen.
Im Mittelpunkt standen Themen, die viele Menschen im Alltag bewegen: Gesundheit, Pflege, Familie und sozialer Zusammenhalt. Die Veranstaltung war bewusst als offener Bürgerdialog angelegt. Fragen konnten vorab per Mail und über Social Media eingereicht werden. Auch vor Ort nutzten die Gäste die Möglichkeit, ihre Anliegen und Anregungen
einzubringen.
Damit wurde deutlich, wie wichtig es für Claudio Provenzano ist, den Austausch zwischen Landespolitik, Kommune und den Menschen vor Ort regelmäßig zu ermöglichen.
„Der Abend hat gezeigt, wie wertvoll der direkte Austausch zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Kommune und Landespolitik ist. Gesundheit, Pflege, Familie und Zusammenhalt betreffen uns alle. Umso wichtiger ist es, miteinander im Gespräch zu bleiben und gemeinsam gute Lösungen weiterzuentwickeln“, so Bürgermeister Claudio Provenzano.
Deutlich wurde auch: Garbsen ist bei der hausärztlichen Versorgung gut aufgestellt. Der aktuelle Versorgungsgrad im Planungsbereich Garbsen/Seelze liegt bei 111 Prozent. Das ist eine gute Grundlage, die es zu sichern und mit Blick auf die Zukunft weiterzuentwickeln gilt.
Ein Thema des Abends war auch die Frage, wie Facharzttermine künftig schneller erreichbar werden können. Andreas Philippi machte deutlich, dass Niedersachsen sich für eine gerechtere und verbindlichere Terminvergabe einsetzt. Haus- und Kinderarztpraxen sowie digitale Angebote sollen dabei eine stärkere Lotsenfunktion übernehmen. Philippi setzt sich zudem dafür ein, dass Facharzttermine grundsätzlich innerhalb von vier Wochen möglich sein sollen. Wenn das nicht gelingt, soll ein ambulanter Termin im Krankenhaus helfen können.
Claudio Provenzano betonte die Bedeutung kurzer Wege, verlässlicher Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner sowie einer guten Zusammenarbeit zwischen Stadt, Land, Region, Vereinen, sozialen Einrichtungen und Ehrenamt.
„Politik muss zuhören, erklären und nah bei den Menschen sein. Genau dafür sind solche Formate wichtig. Sie zeigen, was vor Ort gut läuft, wo weitergedacht werden kann und wie wichtig der Zusammenhalt in unserer Stadt ist“, so Provenzano weiter.
Zum Abschluss wurde deutlich: Der Austausch soll weitergehen in Bürgersprechstunden, bei Veranstaltungen, in den Stadtteilen und im persönlichen Gespräch im Alltag.
Gut leben in Garbsen heißt: Gesundheit, Pflege, Familie und sozialen Zusammenhalt gemeinsam denken und die Menschen vor Ort einbeziehen.
