Kommunales Umweltschutz

Blau-Grüner Ring erhält Bänke, Sportgeräte und mehr

Die Seniorenbank ermöglicht ein erhöhtes Sitzen und hat einen Bügel als Aufstehhilfe.

Im Stadtpark und am Schwarzen See geht es jetzt weiter

GARBSEN (stp). Die Stadt Garbsen vernetzt die blauen und grünen Infrastrukturen, also Gewässer und Parkanlagen sowie Grünflächen, weiter. Im Förderprojekt „Ein Blau-Grüner-Ring für Garbsen“ wurden zahlreiche Bäume gepflanzt und als nächstes jetzt auch noch drei weitere Maßnahmen umgesetzt. „Mit dem Blau-Grünen Ring schaffen wir attraktive, generationenübergreifende Aufenthaltsorte und stärken gleichzeitig die ökologische Qualität unserer Stadt“, sagt Bürgermeister Claudio Provenzano. „Wir investieren damit ganz bewusst in Lebensqualität, Gesundheit und Klimaanpassung – und machen Garbsen noch lebenswerter für alle Bürgerinnen und Bürger.“

Speziell für Garbsen entwickelte Seniorenbänke sollen zum entspannten Verweilen einladen und verfügen über Fußablage und Aufstehhilfe. Und auch die Anlage eines Fitnesspoints für alle mit multifunktionalen Sportgeräten am südöstlichen Ende des Stadtparks sowie die Aufwertung des Aussichtshügels am Südende des Schwarzen Sees gehören zum Projekt. Hier werden Ausstattungs- und Spielgeräte einer Holzgestaltungsfirma installiert und auch noch Bäume gepflanzt. Die Garten- und Landschaftsbauarbeiten haben jetzt begonnen und werden voraussichtlich im Herbst abgeschlossen sein.

Das Förderprojekt „Ein Blau-Grüner Ring für Garbsen“ läuft auf Basis des Bundesförderprogramms „Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel“ des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung. Übergeordnetes Ziel ist die bessere Anpassung der Gewässer und Pflanzenbestände im Park am Berenbosteler See, Stadtpark mit Baumlehrpfad und der Baßriede an den Klimawandel. Ebenso soll die Biodiversität (Artenvielfalt) in diesen Lebensräumen gestärkt werden. Die öffentlichen Grünanlagen sollen im Zuge der Weiterentwicklung der neuen Stadtmitte westlich der Europaallee zu einem ringförmigen Freiraumverbund planerisch weiterentwickelt werden, um so unter anderem den Naherholungsaspekt für die Garbsener Bürgerinnen und Bürger zu stärken.