Stadt Garbsen setzt Zusammenarbeit mit Polizei und LKA fort
GARBSEN (stp). Gemeinsam hinschauen, unterschiedliche Perspektiven einnehmen und konkrete Verbesserungsmöglichkeiten entwickeln: Unter diesem Leitgedanken haben Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Garbsen, der Polizeiinspektion Garbsen, des Kompetenzzentrums Urbane Sicherheit des Landeskriminalamts Niedersachsen (LKA) sowie weiterer Institutionen an der interdisziplinären Quartiersbegehung „Walk around your Hood“ teilgenommen. Es ging durch den Stadtteil Auf der Horst.
Die Veranstaltung knüpfte an die gemeinsame Sicherheitsbegehung im April an und setzte die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit der beteiligten Akteure konsequent fort. Ziel des Formats ist es, öffentliche Räume aus unterschiedlichen fachlichen und alltagsbezogenen Blickwinkeln zu betrachten, um das Sicherheitsgefühl der Menschen im Quartier nachhaltig zu stärken. „Sicherheit entsteht dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen und gemeinsam nach Lösungen suchen. Der Austausch hat erneut gezeigt, wie wertvoll die Zusammenarbeit zwischen Stadt, Polizei, Landeskriminalamt, Projekt X, Wohnungswirtschaft, sozialen Einrichtungen und den Akteuren vor Ort ist. Diesen erfolgreichen Weg werden wir auch künftig gemeinsam weitergehen“, sagte Bürgermeister Claudio Provenzano.
Während des Rundgangs wurden verschiedene Bereiche des Quartiers in den Blick genommen und sowohl baulich-räumliche als auch sozialräumliche Aspekte diskutiert. Im Mittelpunkt standen der fachübergreifende Austausch sowie die Frage, wie sich das Wohnumfeld für die Bürgerinnen und Bürger weiter verbessern lässt. Im anschließenden Workshop wurden die gewonnenen Eindrücke gemeinsam ausgewertet und konkrete Ansätze für das weitere Vorgehen entwickelt.
„Walk around your Hood“ ist ein vom Kompetenzzentrum Urbane Sicherheit des Landeskriminalamts Niedersachsen entwickeltes Beteiligungsformat. Dabei betrachten Fachleute aus unterschiedlichen Bereichen öffentliche Räume bewusst aus verschiedenen Perspektiven – etwa aus der Sicht von Kindern, älteren Menschen oder Familien. So können mögliche Handlungsbedarfe frühzeitig erkannt und gemeinsam bewertet werden. „Wir werden diese bewährte Zusammenarbeit auch künftig fortsetzen, um die Lebensqualität und das Sicherheitsgefühl im Quartier weiter zu stärken“, sagt Provenzano.
Die Teilnahme in diesem Format erfolgte bewusst im Kreis von Fachleuten und Verwaltungsmitarbeitenden sowie Vertreterinnen und Vertretern weiterer beteiligter Institutionen, da der Fokus auf dem interdisziplinären fachlichen Austausch und der gemeinsamen Entwicklung konkreter Maßnahmen liegt. Perspektivisch wird die Stadt Garbsen auch die Politik sowie die Bürgerinnen und Bürger durch ergänzende Beteiligungsformate in den weiteren Prozess weiter mit einbeziehen.
