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Vom NDR-Fernsehen zum Eröffnungskonzert des Kultursommers: Region Hannover setzt beim Kultursommer auf außergewöhnliches Musikprojekt

Nur wenige unabhängige Konzertprojekte schaffen den Sprung ins NDR-Fernsehen – und noch weniger eröffnen anschließend den Kultursommer der Region Hannover. Genau diesen Weg hat „New Horizons of an Anatolian“ genommen.

Wenn anatolische Melodien auf orchestrale Klangwelten und pulsierende Jazz-Improvisationen treffen, entsteht ein Konzertabend von seltener Intensität. Gemeinsam mit Anatolian Goes Jazz und dem Kammerorchester Hannover präsentiert die Sängerin Ayda Kırcı mit „New Horizons of an Anatolian“ einen Sound zwischen Orient und Okzident, der musikalische Grenzen überschreitet und Genres neu denkt. Die besondere Herausforderung des Projekts besteht darin, die emotionale Tiefe anatolischer Volksmusik, die Freiheit des Jazz und die Präzision eines Kammerorchesters nicht nebeneinanderzustellen, sondern zu einer gemeinsamen musikalischen Sprache zu entwickeln.

Genau dieser mutige künstlerische Ansatz überzeugte die Region Hannover und die Stiftung Kulturregion Hannover, das Projekt als offizielles Eröffnungskonzert des Kultursommers 2026 auszuwählen.

Projektträger ist die Föderation der türkischen Elternvereine in Niedersachsen e. V. (FÖTEV). Gemeinsam mit der Stadt Garbsen richtet der Verein das Eröffnungskonzert aus. Für die FÖTEV ist das Konzert Ausdruck ihres langjährigen Engagements, Menschen durch Bildung, Kultur und Begegnung zusammenzubringen. Die Kooperation mit der Stadt Garbsen steht dabei für die gemeinsame Überzeugung, dass kulturelle Teilhabe und gesellschaftlicher Zusammenhalt dort wachsen, wo Menschen einander begegnen.

„Kultur lebt davon, dass Menschen bereit sind, Neues zu wagen. Wenn traditionelle anatolische Musik auf Jazz und Kammerorchester trifft, entsteht nicht nur ein neues Klangerlebnis – es entsteht Begegnung. Dass die Region Hannover und die Stiftung Kulturregion Hannover diesem Projekt die Eröffnung des Kultursommers anvertrauen, verstehen wir als starkes Bekenntnis zu einer offenen, vielfältigen und mutigen Kulturlandschaft.“ – Seyhan Öztürk
Vorsitzende der FÖTEV 

Die Entscheidung für Garbsen als Veranstaltungsort fiel dabei ganz bewusst. „Garbsen ist für uns weit mehr als ein Austragungsort. Die Stadt steht für gelebte Interkulturalität und ein respektvolles Miteinander. Gemeinsam mit der Stadt Garbsen möchten wir zeigen, wie Musik Menschen verbindet und aus unterschiedlichen kulturellen Traditionen etwas Gemeinsames entstehen lassen kann.“

Auch Garbsens Bürgermeister Claudio Provenzano unterstreicht die Bedeutung des Abends: „Mit diesem besonderen Konzert setzen wir gemeinsam ein Zeichen für kulturelle Vielfalt, Begegnung und die verbindende Kraft der Musik – und zeigen, wie attraktiv Garbsen als Kulturstandort ist.“

Das Projekt wurde bereits im NDR-Fernsehen vorgestellt und eröffnet nun als offizieller Auftakt den Kultursommer 2026. Zur Eröffnung werden zahlreiche Gäste aus Kultur, Politik und Gesellschaft erwartet. Unter ihnen hat sich auch der Präsident des Landesmusikrats Niedersachsen, Matthias Möhle, angekündigt.

Veranstaltung    Eröffnungskonzert des Kultursommers 2026 der Region Hannover

                             „New Horizons of an Anatolian“ – Türkü | Jazz | Klassik

                              Mittwoch, 1. Juli 2026
                              Beginn: 19.30 Uhr

                              Rathausplatz Garbsen
                              Rathausplatz 1
                              30823 Garbsen

Der Eintritt ist frei.

Bei ungünstiger Witterung findet das Konzert in der Aula des Schulzentrums I, Planetenring 7, 30823 Garbsen, statt. Eine Sitzplatzreservierung ist möglich unter: anmeldung@foetev.de