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Garbsener SC erfolgreich beim weltweit größten Langdistanz-Triathlon in Roth

Drei glückliche GSC-Triathletinnen im Ziel der legendären Challenge Roth: Mareike Klisch, Sonja Steinfurth und Elida Cabalar (v.l.n.r.)

Drei Athletinnen überzeugen mit starken Leistungen

Mit drei erfolgreichen Starterinnen war der Garbsener SC bei der Challenge Roth vertreten – dem größten Langdistanz-Triathlon der Welt. Rund 3.500 Einzelstarterinnen und -starter, 800 Staffeln, Teilnehmende aus 80 Nationen sowie etwa 300.000 Zuschauerinnen und Zuschauer machten das traditionsreiche Rennen erneut zu einem internationalen Sportereignis der Extraklasse.

Mit Mareike Klisch, Sonja Steinfurth und Elida Cabalar gingen drei Athletinnen des Garbsener SC an den Start – und alle kehrten mit beeindruckenden Leistungen und persönlichen Erfolgsgeschichten zurück.

Für Mareike Klisch war es bereits die vierte Langdistanz ihrer Karriere und der zweite Start in Roth. Nach einem Wadenbeinbruch im Januar musste sie ihre Vorbereitung allerdings für mehr als sechs Wochen unterbrechen. Dennoch absolvierte sie die 3,8 Kilometer Schwimmen, die 180 Kilometer auf dem Rad sowie den abschließenden Marathon in starken 10:56:52 Stunden und belegte damit den 20. Platz in der Altersklasse W40.

„Den starken Wind hat man schon beim Schwimmen gespürt, besonders aber auf der Radstrecke. Trotzdem hatte ich viel Spaß und bin mit meiner Zielzeit nach der verkürzten Vorbereitung sehr zufrieden“, sagte Klisch nach ihrem Zieleinlauf.

Für Sonja Steinfurth war die Challenge Roth die erste Langdistanz ihrer Triathlon-Karriere. Nach einem gelungenen Start wurde der Wettkampf auf der Radstrecke zur großen Herausforderung: Magenkrämpfe verhinderten nach rund 100 Kilometern eine ausreichende Nahrungsaufnahme. Dennoch kämpfte sich die Garbsenerin bis ins Ziel und beendete ihr Debüt nach 12:57:31 Stunden auf Rang 26 der Altersklasse W50.

„Das hat mich unendlich viel Kraft gekostet. Aber ich habe mich durchgekämpft und bin mit einem strahlenden Lächeln ins Ziel gelaufen“, berichtete Steinfurth.

Eine besondere Erfolgsgeschichte schrieb auch Elida Cabalar. Sie wurde erst sechs Wochen vor dem Rennen kurzfristig als Läuferin für die Staffel AquaTec nachnominiert. Trotz der kurzen Vorbereitungszeit gelang ihr ein herausragender Marathon. Mit einer Zeit von 3:02:43 Stunden erzielte sie die zweitschnellste Laufzeit aller Frauenstaffeln und trug entscheidend dazu bei, dass ihre Staffel den vierten Gesamtrang erreichte.

„Es lief einfach richtig gut. Ich war fast nur am Überholen und konnte trotz der Anstrengung die großartige Stimmung an der Strecke genießen“, freute sich Cabalar nach dem Rennen.

Mit den Leistungen der drei Athletinnen war der Garbsener SC bei einem der bedeutendsten Triathlon-Events weltweit erneut erfolgreich vertreten und setzte ein starkes sportliches Zeichen.