Gewerbeflächenentwicklungskonzept sichert die strategische Stärkung des Wirtschaftsstandorts bis 2040
GARBSEN (stp). Einstimmig hat der Rat der Stadt Garbsen in seiner jüngsten Sitzung das neue Gewerbeflächenentwicklungskonzept auf den Weg gebracht. „Garbsen ist ein starker Wirtschaftsstandort mit hervorragendem Entwicklungspotenzial. Die anhaltend hohe Nachfrage nach Gewerbeflächen zeigt, dass wir bei der strategischen Standortpositionierung auf einem sehr guten Weg sind – gleichzeitig macht sie aber auch deutlich, dass wir jetzt durch neue Flächenentwicklungen die richtigen Weichen für die Zukunft stellen müssen“, betont Bürgermeister Claudio Provenzano.
Das Konzept wurde durch die Georg Consulting aus Hamburg mit dem Ziel erstellt, den zukünftigen Bedarf an Gewerbeflächen zu prognostizieren und geeignete Entwicklungsoptionen zur langfristigen Sicherung der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit Garbsens aufzuzeigen. Die Analyse bestätigt: Garbsen ist bereits heute ein leistungsfähiger und nachgefragter Wirtschaftsstandort. Die Lage am Schnittpunkt bedeutender Verkehrs- und Wirtschaftsachsen sorgt für anhaltendes Interesse regionaler, nationaler und internationaler Unternehmen. Mit dem Campus Maschinenbau der Leibniz Universität Hannover sowie dem geplanten ONE Tech Campus verfügt Garbsen zudem über ein exzellentes Fundament zur Ansiedlung zukunftsorientierter Technologieunternehmen.
Das Konzept prognostiziert selbst bei moderatem Wirtschaftswachstum einen zusätzlichen Bedarf von bis zu 70 Hektar bis zum Jahr 2040. Der Erste Stadtrat und Kämmerer Christian Peters hebt deshalb die strategische Bedeutung des Konzepts hervor: „Die Entwicklung zusätzlicher, bedarfsgerechter Gewerbeflächen ist entscheidend für die Zukunftsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandorts. Mit dem vorliegenden Konzept haben wir nun eine fundierte Grundlage, um diese Entwicklung gezielt und vorausschauend zu steuern.“ Bei der Umsetzung empfiehlt das Konzept eine Doppelstrategie: Zum einen sollen konfliktarme, verkehrlich gut angebundene Flächen für Produktion und Handwerk gesichert und zum anderen profilbildende Standorte für wissensintensive Industrien und Dienstleistungen entwickelt werden.
